Ein Angebot der Martin Echt GmbH Leistungen der Martin Echt GmbH

Orientierung — Hamburg und Metropolregion

KI-Berater in Hamburg finden: worauf Sie achten sollten

Kurzantwort

Einen brauchbaren KI-Berater erkennen Sie daran, dass er nach Ihren Abläufen fragt, bevor er ein Werkzeug nennt, dass er benennt, was er nicht macht, und dass er offenlegt, wovon er lebt. Im Erstgespräch lohnen sich fünf Fragen: Wovon leben Sie? Wovon raten Sie ab? Was ist zuletzt gescheitert? Was passiert, wenn ich Sie danach nicht mehr beauftrage? Woran messen wir in sechs Monaten den Nutzen? Den Preis bestimmen der Umfang der Bestandsaufnahme, die Zahl der Anwendungsfälle und die Frage, ob die Begleitung mit der Entscheidung endet oder bis in den Betrieb reicht. Die Pflichten aus der KI-Verordnung bleiben beim Unternehmen, das das System einsetzt. Und wer Lizenzen verkauft oder Provisionen bezieht, hat ein Interesse an einer bestimmten Antwort.

Diese Seite verkauft nichts, sie sortiert. Wenn Sie danach jemand anderen beauftragen, ist sie trotzdem ihr Geld wert gewesen – sie hat keins gekostet.

Erkennungsmerkmale

Woran sich einer erkennen lässt, der etwas taugt.

Der Markt für KI-Beratung ist jung, und die Eintrittsschwelle ist eine Visitenkarte. Umso nützlicher sind ein paar Merkmale, die sich im ersten Gespräch zeigen und nicht auf der Referenzliste stehen.

Was dafür spricht

  • Fragt nach Abläufen, bevor er ein Werkzeug nennt
  • Sagt von sich aus, was er nicht macht
  • Legt offen, wovon er lebt und woher sein Geld kommt
  • Rät gelegentlich von einem Vorhaben ab
  • Übergibt Dokumentation, mit der ein anderer weiterarbeiten könnte

Was stutzig machen sollte

  • Nennt das Werkzeug, bevor er die Aufgabe kennt
  • Verspricht Rechtssicherheit oder ein Zertifikat als Ergebnis
  • Nennt Zahlen zum Nutzen, bevor irgendetwas gemessen wurde
  • Verkauft nebenbei Lizenzen des Anbieters, den er empfiehlt
  • Liefert Workshops, deren Ergebnis eine Wand voller Haftnotizen ist

Der letzte Punkt unter „Was dafür spricht“ wird unterschätzt. Ein Vorhaben, das ohne den Berater nicht weiterläuft, ist kein Erfolg, sondern eine Abhängigkeit mit Rechnung. Fragen Sie ruhig direkt, was passiert, wenn Sie nach dem ersten Anwendungsfall aufhören zu beauftragen. Die Antwort sagt mehr als jede Referenz.

Lange Belichtung: warme Lichtspuren in einem dunklen Stahlfachwerk

Erstgespräch

Fünf Fragen, die sich lohnen

Ein Erstgespräch ist kein Vorstellungsgespräch, aber es ist auch keine Produktvorführung. Diese fünf Fragen kosten zusammen keine zehn Minuten und sortieren zuverlässiger als eine Ausschreibung.

  1. Wovon leben Sie – Honorar, Lizenzen, Provisionen?
  2. Wovon würden Sie mir abraten, und warum?
  3. Welches Vorhaben ist bei Ihnen zuletzt gescheitert, und woran?
  4. Was passiert, wenn ich Sie danach nicht mehr beauftrage?
  5. Woran messen wir in sechs Monaten, ob sich das gelohnt hat?

Auf die letzte Frage gibt es eine schlechte und eine gute Antwort. Die schlechte nennt Nutzerzahlen und Zufriedenheitswerte; die steigen in jedem Probelauf. Die gute nennt die Dauer eines Vorgangs samt Nacharbeit, den Anteil der Ergebnisse, die ohne Änderung brauchbar waren, und die unbequemste Zahl von allen: ob das Werkzeug acht Wochen nach dem Probelauf noch benutzt wird.

Preis

Was Beratung kostet – und woran es liegt.

Tagessätze stehen auf dieser Seite keine, weil sie ohne Zuschnitt nichts aussagen. Drei Größen bestimmen den Aufwand. Die erste ist der Umfang der Bestandsaufnahme: Gespräche mit den Beteiligten, Arbeitsschritte am Platz angesehen, Aufwand je Schritt beziffert statt geschätzt – ein bis vier Wochen, je nach Haus. Die zweite ist die Zahl der Anwendungsfälle, die Sie parallel verfolgen wollen; mehr als einer zu Beginn ist selten klug. Die dritte ist die Reichweite: Endet die Begleitung mit der Entscheidung, oder soll sie bis in den laufenden Betrieb hinein gehen? Für den ersten Anwendungsfall rechne ich mit sechs Wochen von der Bestandsaufnahme bis zur Entscheidung.

Dazu kommt, was fast nie im Angebot steht und trotzdem den Ausschlag gibt: der Prüfstein. Zwanzig echte Fälle aus der Vergangenheit, bei denen das richtige Ergebnis bekannt ist. Das kostet einen halben Tag und ist das Beste, was sich in ein solches Vorhaben stecken lässt. Ohne ihn entscheidet hinterher die Stimmung, und die entscheidet in beide Richtungen falsch. In Hamburg und der Metropolregion kommen keine Reisekosten hinzu.

Verantwortung

Wer haftet, wenn es schiefgeht.

Die Pflichten aus der KI-Verordnung treffen das Unternehmen, das das System einsetzt – nicht seinen Berater und nicht seinen Referenten. Ein Dienstleister kann die Maßnahme liefern, zuschneiden und dokumentieren; die Verantwortung dafür, dass sie zum tatsächlichen Einsatz im Haus passt, bleibt dort, wo das System läuft. Wer Ihnen anbietet, Ihnen diese Verantwortung abzunehmen, verkauft ein Gefühl.

Dasselbe gilt für den Datenschutz. In jedem Fall mit Personenbezug gehört ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Artikel 28 DSGVO dazu; ohne ihn ist der betriebliche Einsatz regelmäßig unzulässig, unabhängig davon, wie gut das Werkzeug ist. Ein Berater kann Ihnen sagen, welche Pflicht Sie trifft und wie andere sie umsetzen. Ob Ihr konkreter Fall vor Gericht Bestand hat, sagt Ihnen ein Anwalt, und das ist auch richtig so.

Fundstellen und Rechtsstand zu Artikel 4

Unabhängigkeit

Warum es zählt, wovon jemand lebt.

Wer Lizenzen vermittelt, verdient daran, dass Sie welche kaufen. Wer eine Provision bezieht, verdient an einem bestimmten Anbieter. Das muss keine böse Absicht sein – es reicht, dass die Frage „brauchen Sie das überhaupt?“ dann teuer wird und deshalb seltener gestellt.

Ich verkaufe keine Lizenzen und beziehe von keinem Anbieter eine Provision. Das führt gelegentlich zu Gesprächen, in denen die Empfehlung lautet, gar nichts zu kaufen, weil ein sauber gebautes Formular an dieser Stelle mehr bringt als ein Sprachmodell. Solche Gespräche sind für mich die schlechtesten und für den Betrieb die besten.

Wer sich ohne Verkaufsabsicht einlesen möchte, ist auf dem Nachschlagewerk besser aufgehoben als hier: Dossiers in drei Lesetiefen, Glossar, Chronik der Rechtslage, ohne Anmeldung und ohne Newsletter.

Nachschlagewerk zur KI-Verordnung

Häufige Fragen

Was bei der Suche gefragt wird.

Woran erkenne ich einen guten KI-Berater?
An drei Dingen, die sich im Erstgespräch zeigen. Er fragt nach Ihren Abläufen, bevor er ein Werkzeug nennt. Er sagt Ihnen, wovon er die Finger lässt. Und er kann erklären, wovon er lebt – wer Lizenzen vermittelt oder Provisionen bezieht, hat ein Interesse an einer bestimmten Antwort, und Sie sollten es kennen, bevor Sie ihm folgen.
Welche Fragen sollte ich im Erstgespräch stellen?
Wovon leben Sie? Was raten Sie mir ab? Welches Vorhaben ist bei Ihnen zuletzt gescheitert und woran? Was passiert, wenn ich Sie nach dem Projekt nicht mehr beauftrage? Und: Woran würden Sie in sechs Monaten messen, ob sich das gelohnt hat? Wer auf die letzte Frage mit Nutzerzahlen antwortet, hat die Frage nicht verstanden.
Was kostet KI-Beratung?
Eine Zahl ohne Kenntnis Ihres Hauses wäre geraten. Den Aufwand bestimmen der Umfang der Bestandsaufnahme, die eine bis vier Wochen dauert, die Zahl der Anwendungsfälle, die Sie parallel verfolgen wollen, und die Frage, ob die Begleitung mit der Entscheidung endet oder bis in den laufenden Betrieb reicht – für den ersten Anwendungsfall rechne ich mit sechs Wochen von der Bestandsaufnahme bis zur Entscheidung. In Hamburg und der Metropolregion kommen keine Reisekosten dazu.
Wer haftet für den Einsatz von KI im Unternehmen?
Die Pflichten aus der KI-Verordnung treffen das Unternehmen, das das System einsetzt, nicht seinen Berater. Ein Dienstleister kann die Maßnahme liefern und dokumentieren; die Verantwortung dafür, dass sie zum eigenen Einsatz passt, bleibt im Haus. Wer Ihnen anbietet, Ihnen diese Verantwortung abzunehmen, verkauft ein Gefühl. Rechtsberatung im Einzelfall gehört ohnehin zum Anwalt.
Wer bietet KI-Beratung in Hamburg an?
Diese Seite gehört zur Martin Echt GmbH, Lindenbreite 39, 21039 Escheburg im Kreis Herzogtum Lauenburg – eine gute halbe Stunde östlich der Hamburger Innenstadt. Beraten wird von Martin Echt, dem Geschäftsführer, mit den Schwerpunkten KI-Kompetenz nach Artikel 4 der EU-KI-Verordnung sowie Auswahl, Prüfung und Einführung von KI-Werkzeugen im Mittelstand. Einzugsgebiet sind Hamburg und die Metropolregion, für Projekte und Workshops das gesamte Bundesgebiet.

Wenn es passt

Das Angebot, kurz.

Wenn Sie in Hamburg oder der Metropolregion jemanden suchen, der die Bestandsaufnahme macht, den ersten Anwendungsfall mit Ihnen aussucht, Anbieter und Vertrag prüft und in Woche fünf noch einmal vorbeikommt: Ein Erstgespräch von dreißig Minuten kostet nichts. Am Ende sage ich Ihnen, was ich an Ihrer Stelle zuerst angehen würde – und ob Sie dafür überhaupt jemanden von außen brauchen.