Vorgehen
Erst verstehen. Dann entscheiden. Dann bauen.
Die meisten gescheiterten Digitalisierungsprojekte sind nicht an der Technik gescheitert, sondern daran, dass zu früh gebaut wurde. Deshalb hat mein Vorgehen einen unbequem langen Anfang und einen erstaunlich kurzen Rest.
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Erstgespräch — 30 Minuten, kostenfrei
Sie schildern die Situation, ich stelle Fragen. Am Ende sage ich Ihnen, was ich an Ihrer Stelle zuerst angehen würde und ob Sie dafür überhaupt jemanden von außen brauchen. Ergebnis dieses Gesprächs kann durchaus lauten: noch nicht, oder: nicht mit mir.
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Bestandsaufnahme — ein bis vier Wochen
Ich spreche mit den Beteiligten, lasse mir Arbeitsschritte am Platz zeigen und dokumentiere den Ablauf so, wie er wirklich läuft. Der Aufwand je Schritt wird beziffert, nicht geschätzt. Sie erhalten einen schriftlichen Bericht, der auch ohne mich verständlich ist.
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Bewertung und Rangfolge
Jede Idee bekommt zwei Zahlen: erwarteter Nutzen und erwarteter Aufwand. Daraus entsteht eine Reihenfolge, über die sich sachlich streiten lässt. Hier fällt die Entscheidung, ob und wie es weitergeht – und hier können Sie ohne Verlust aussteigen.
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Befähigung der Belegschaft
Parallel zur ersten Umsetzung, nie danach. Wer den Umbau mittragen soll, muss vorher verstehen, worum es geht. Das ist keine Höflichkeit gegenüber den Mitarbeitenden, sondern der wirksamste Hebel gegen ein Projekt, das im Sande verläuft.
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Erste Umsetzung
Ein einzelner Ablauf, überschaubar im Umfang, aber schmerzhaft genug, dass die Verbesserung auffällt. Vier bis acht Wochen bis zum produktiven Betrieb sind der Normalfall, nicht die Ausnahme.
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Übergabe und Weiterbau
Alles, was gebaut wurde, ist dokumentiert und von Ihren Leuten bedienbar. Ob Sie danach selbst weitermachen oder ich den nächsten Ablauf übernehme, entscheiden Sie. Abhängigkeit von mir ist ausdrücklich kein Geschäftsmodell.
Grundsätze
Woran Sie mich messen können.
Keine Abhängigkeit. Sie bekommen Dokumentation, Zugänge und Erklärungen so, dass jeder andere Dienstleister übernehmen könnte.
Keine Provisionen. Ich verkaufe keine Lizenzen und werde von keinem Anbieter dafür bezahlt, dass ich sein Produkt empfehle.
Kein Projekt um seiner selbst willen. Wenn die ehrliche Antwort lautet, dass sich der Aufwand nicht lohnt, hören Sie das von mir – auch wenn mich das den Auftrag kostet.
Vertraulichkeit. Was ich in Ihrem Haus sehe, bleibt dort. Referenzen nenne ich nur mit ausdrücklicher Freigabe.
Erstgespräch
Ein Gespräch, das schon etwas bringt.
Dreißig Minuten, in denen wir Ihre Situation durchgehen und ich Ihnen sage, was ich an Ihrer Stelle zuerst angehen würde — auch dann, wenn daraus kein Auftrag wird.