KI-Schulungen — Hamburg und Umgebung
KI-Schulung in Hamburg — KI-Kompetenz statt Buzzword-Bingo.
Kurzantwort
Eine KI-Schulung nach Artikel 4 der EU-KI-Verordnung vermittelt Ihrer Belegschaft, was die eingesetzten Werkzeuge tun, welche Daten hineindürfen und wie Ergebnisse zu prüfen sind. Die Grundlagenschulung dauert einen halben Tag, mit Vertiefung an eigenen Aufgaben einen ganzen; Abteilungsformate lege ich meist auf zwei halbe Tage im Abstand von zwei Wochen. Getrennt wird nach Rollen: Belegschaft, Abteilung, Führungskreis. Bis etwa zwölf Personen je Durchgang, wenn praktisch gearbeitet werden soll. Sie erhalten eine Teilnahmedokumentation mit Datum, Teilnehmerkreis, Inhalten und Lernzielen sowie Teilnahmebestätigungen – ein Zertifikat verlangt die Verordnung nicht. In der Regel findet die Schulung bei Ihnen im Haus statt, in Hamburg und der Metropolregion ohne Reisekosten; online geht auch.
Eine Schulung, nach der Ihre Mitarbeitenden am nächsten Tag anders arbeiten. Keine vierzig Folien über neuronale Netze, sondern echte Aufgaben aus Ihrem Haus, gelöst am eigenen Rechner – und die klare Ansage, wo die Grenzen liegen.
Rechtlicher Hintergrund
Warum das Thema seit Februar 2025 auf Ihrem Tisch liegt.
Die europäische KI-Verordnung verpflichtet in Artikel 4 alle Unternehmen, die KI-Systeme betreiben oder anbieten, zu Maßnahmen, die die KI-Kompetenz ihres Personals fördern. Diese Pflicht gilt seit dem 2. Februar 2025, kennt keine Untergrenze für die Unternehmensgröße und greift bereits dann, wenn Ihre Mitarbeitenden lediglich ChatGPT oder Microsoft Copilot für die tägliche Arbeit nutzen.
Mit der Digital-Omnibus-Verordnung (EU) 2026/1744, in Kraft seit dem 27. Juli 2026, wurde die Vorschrift entschärft: Ein bestimmtes Kompetenzniveau einzelner Personen muss nicht mehr garantiert werden. Was bleibt, ist die Pflicht, überhaupt etwas zu tun – und zwar passend zu den Systemen, Rollen und Risiken im eigenen Haus.
Verlangt wird also kein Zertifikat, sondern eine Maßnahme, die zum jeweiligen Einsatz passt: Die Beschäftigten sollen verstehen, was das System tut, welche Risiken damit verbunden sind und wie Ergebnisse einzuordnen sind. Genau darauf ist diese Schulung gebaut.
Inhalte
Was in der Schulung passiert.
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Einordnung ohne Nebel
Was ein Sprachmodell tatsächlich tut und was es nicht tut. Warum es überzeugend klingt, wenn es falsch liegt. Welche Aufgaben dadurch leichter werden – und welche gerade nicht.
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Die Werkzeuglage sortiert
Microsoft Copilot, Copilot Pro, Microsoft 365 Copilot, ChatGPT, Gemini, Claude: Was unterscheidet sie, was kostet was, und welches davon ist für Ihren Betrieb überhaupt relevant.
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Arbeiten an eigenen Aufgaben
Der praktische Kern. Die Teilnehmenden bringen echte Vorgänge mit – Angebotstexte, Protokolle, Auswertungen, Korrespondenz – und bearbeiten sie im Werkzeug, mit Anleitung.
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Umgang mit Fehlern und Grenzen
Wie man Ergebnisse prüft, statt sie zu glauben. Woran man Halluzinationen erkennt. Wann eine Aufgabe grundsätzlich nicht in ein KI-Werkzeug gehört.
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Datenschutz und Betriebspraxis
Welche Informationen dürfen hinein, welche nicht. Was der Unterschied zwischen einem privaten Konto und einer betrieblichen Lizenz ausmacht. Wie sich das mit Betriebsrat und Datenschutzbeauftragtem sauber regeln lässt.
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Verankerung im Alltag
Jede Teilnehmerin, jeder Teilnehmer verlässt den Raum mit zwei bis drei konkreten Anwendungen für die eigene Arbeit – und einer Vorlagensammlung, die sofort nutzbar ist.
Formate
Drei Zuschnitte, je nach Zielgruppe.
Grundlagen für die Belegschaft
Ein halber Tag, gemischte Gruppe, breiter Überblick mit ersten praktischen Übungen. Schafft eine gemeinsame Sprache im Haus und erfüllt die Basisanforderung an KI-Kompetenz.
Vertiefung je Abteilung
Ein Tag oder zwei halbe Tage mit den echten Aufgaben eines Bereichs – Vertrieb, Buchhaltung, Technik, Verwaltung. Hier entsteht der messbare Zeitgewinn.
Führungskreis
Ein halber Tag zu Einsatzstrategie, Haftungsfragen, Betriebsvereinbarung und der nüchternen Frage, wo im Unternehmen sich der Einsatz wirklich lohnt.
Alle Formate finden auf Wunsch bei Ihnen im Haus statt. In Hamburg und der Metropolregion entstehen dafür keine Reisekosten.
Häufige Fragen
Organisatorisches.
Wie lange dauert eine KI-Schulung?
Wie viele Teilnehmende sind sinnvoll?
Findet die Schulung bei uns im Haus statt?
Bekommen wir einen Nachweis für die Anforderungen des EU AI Act?
Brauchen wir eine Schulung nach Artikel 4?
Was kostet eine KI-Schulung?
Unsere Leute sind sehr unterschiedlich weit. Ist das ein Problem?
Quellen und Rechtsstand
- Verordnung (EU) 2024/1689 über künstliche Intelligenz — Rechtstext, insbesondere Artikel 4 (KI-Kompetenz) abgerufen 04.08.2026
- Verordnung (EU) 2026/1744 (Digital-Omnibus-Verordnung) — Änderungsverordnung, Amtsblatt vom 24. Juli 2026, in Kraft seit dem 27. Juli 2026 — ändert Artikel 4 abgerufen 04.08.2026
Rechtsstand dieser Seite: 4. August 2026. Artikel 4 der Verordnung (EU) 2024/1689 gilt seit dem 2. Februar 2025. Die Digital-Omnibus-Verordnung (EU) 2026/1744, veröffentlicht am 24. Juli 2026 und in Kraft seit dem 27. Juli 2026, hat ihn geändert: Die Pflicht, geeignete Maßnahmen zu ergreifen, besteht unverändert fort; ein bestimmtes Kompetenzniveau einzelner Personen muss nicht mehr garantiert werden. Ein Zertifikat verlangt die Verordnung nicht. Maßgeblich ist der Gesetzestext in der geltenden Fassung; diese Darstellung ersetzt keine Rechtsberatung im Einzelfall.
Erstgespräch
Ein Gespräch, das schon etwas bringt.
Dreißig Minuten, in denen wir Ihre Situation durchgehen und ich Ihnen sage, was ich an Ihrer Stelle zuerst angehen würde — auch dann, wenn daraus kein Auftrag wird.