Ein Angebot der Martin Echt GmbH Leistungen der Martin Echt GmbH

KI-Schulung — Hamburg und Metropolregion

KI-Schulung in Hamburg: Ablauf, Inhalte, Dauer und was sie kostet

Kurzantwort

Eine KI-Schulung nach Artikel 4 der EU-KI-Verordnung ist eine Maßnahme, die die KI-Kompetenz der Beschäftigten fördert: was das eingesetzte Werkzeug tut, welche Daten hineindürfen, wie Ergebnisse zu prüfen sind. Die Grundlagenschulung dauert einen halben Tag, mit Vertiefung an eigenen Aufgaben einen ganzen; Abteilungsformate laufen meist als zwei halbe Tage im Abstand von zwei Wochen. Getrennt wird nach Rollen – Belegschaft, Abteilung, Führungskreis – mit bis zu etwa zwölf Personen je praktischer Runde. Sie findet in der Regel bei Ihnen im Haus statt, in Hamburg und der Metropolregion ohne Reisekosten, auf Wunsch online. Als Nachweis erhalten Sie eine Teilnahmedokumentation mit Datum, Teilnehmerkreis, Inhalten und Lernzielen sowie Teilnahmebestätigungen; ein Zertifikat verlangt die Verordnung nicht. Den Preis bestimmen Dauer, Zahl der Durchgänge, Zahl der Rollenzuschnitte und der Vorbereitungsaufwand an Ihren echten Vorgängen.

Diese Seite beantwortet die Fragen, die vor einer Anfrage kommen – möglichst so, dass Sie danach auch selbst entscheiden könnten. Das Angebot steht am Ende, in einem Absatz.

Der Anlass

Was Artikel 4 tatsächlich verlangt.

Seit dem 2. Februar 2025 steht in Artikel 4 der Verordnung (EU) 2024/1689 ein Satz, der in vielen Häusern zum ersten Mal Aufmerksamkeit bekam, als der Steuerberater danach fragte: Wer KI-Systeme betreibt oder anbietet, muss Maßnahmen ergreifen, die die KI-Kompetenz seines Personals fördern. Ohne Untergrenze für die Unternehmensgröße, und bereits dann, wenn im Haus lediglich ChatGPT oder Microsoft Copilot benutzt wird.

Die Digital-Omnibus-Verordnung (EU) 2026/1744, veröffentlicht am 24. Juli 2026 und in Kraft seit dem 27. Juli 2026, hat die Vorschrift geändert: Die Pflicht, geeignete Maßnahmen zu ergreifen, besteht unverändert fort; ein bestimmtes Kompetenzniveau einzelner Personen muss nicht mehr garantiert werden. Wer daraus schließt, das Thema habe sich erledigt, verwechselt die Absenkung eines Maßstabs mit dem Wegfall einer Pflicht.

Was heißt das für die Praxis? Verlangt wird kein Zertifikat und keine Mindeststundenzahl, sondern etwas, das zum tatsächlichen Einsatz passt. Die Beschäftigten sollen verstehen, was das System tut, welche Risiken damit verbunden sind und wie Ergebnisse einzuordnen sind. Das ist weniger, als die Anbieter von Siegeln behaupten, und mehr, als ein Rundschreiben im Intranet leisten kann.

Hinweis: Diese Darstellung gibt den Stand der Verordnung allgemeinverständlich wieder und ersetzt keine Rechtsberatung im Einzelfall.

Dauer

Wie lange so etwas dauert.

Die Grundlagenschulung dauert einen halben Tag. Wird an eigenen Aufgaben vertieft, wird ein ganzer daraus, und der praktische Teil ist dann der längere. Für einzelne Abteilungen lege ich das Format meist auf zwei halbe Tage im Abstand von zwei Wochen: Was im ersten Termin ausprobiert wurde, kommt als Frage in den zweiten zurück. Der Führungskreis bekommt einen eigenen halben Tag, weil dort andere Fragen offen sind als am Arbeitsplatz.

Praktisch gearbeitet wird bis etwa zwölf Personen je Durchgang. Darüber hinaus wird es eine Vorführung, und Vorführungen ändern selten etwas am Montag darauf. Reine Überblicksveranstaltungen für die gesamte Belegschaft funktionieren auch mit größeren Gruppen – sie ersetzen nur die Übung am eigenen Rechner nicht.

Teilnehmerkreis

Für wen – und warum nicht alle in einen Raum.

Eine Schulung für alle ist für niemanden die richtige. Wer den ganzen Tag Angebote schreibt, hat andere Fragen als jemand, der eine Betriebsvereinbarung unterschreiben muss. Der Zuschnitt, der sich bewährt hat, ist unspektakulär.

Zuschnitt A

Belegschaft

Alle, die täglich mit den Werkzeugen arbeiten sollen. Ein halber Tag, gemischte Gruppe, breiter Überblick mit ersten Übungen. Schafft eine gemeinsame Sprache im Haus und deckt die Grundanforderung an KI-Kompetenz ab.

Zuschnitt B

Abteilung

Vertrieb, Buchhaltung, Technik, Verwaltung. Ein Tag oder zwei halbe Tage mit den echten Vorgängen eines Bereichs. Hier entsteht der Zeitgewinn, den man später auch beziffern kann.

Zuschnitt C

Führungskreis

Ein halber Tag zu Einsatzstrategie, Haftungsfragen, Betriebsvereinbarung und der nüchternen Frage, wo sich der Einsatz im Unternehmen wirklich lohnt.

Ort

Wo die Schulung stattfindet.

In der Regel bei Ihnen im Haus, weil die Teilnehmenden dann an ihren gewohnten Systemen sitzen und nicht an einer Demo-Umgebung, in der alles funktioniert. Mein Büro liegt eine gute halbe Stunde östlich der Hamburger Innenstadt; in Hamburg und im Umland bin ich deshalb ohne Aufschlag vor Ort, morgens da und abends wieder weg. Das Einzugsgebiet reicht über Hamburg hinaus in die Kreise Herzogtum Lauenburg, Stormarn, Harburg, Pinneberg und Lüneburg sowie die weitere Metropolregion; für Projekte und Workshops bin ich bundesweit unterwegs.

Online geht ebenfalls. Es verliert etwas an Dynamik, und die Frage „wer hat das hier schon einmal ausprobiert?“ bekommt vor der Kamera weniger ehrliche Antworten. Wenn Standorte weit auseinanderliegen, ist es trotzdem oft die vernünftigere Lösung.

Nachweis

Was Sie hinterher in der Hand halten.

Sie erhalten eine Teilnahmedokumentation mit Datum, Teilnehmerkreis, vermittelten Inhalten und Lernzielen sowie Teilnahmebestätigungen für die Beteiligten. Damit lässt sich belegen, welche Maßnahme wann für wen stattgefunden hat – und das ist genau die Frage, die im Ernstfall gestellt wird.

Eine staatlich anerkannte Zertifizierung gibt es für diesen Bereich nicht. Die Verordnung verlangt sie auch nicht. Der Markt ist trotzdem voll von Zeichen, die man kaufen kann; ein Siegel, dessen Inhalt zu Ihrem tatsächlichen Einsatz nicht passt, sieht nach Erfüllung aus und ist keine.

Preis

Was den Preis bestimmt.

Auf dieser Seite steht keine Zahl, und das ist keine Verkaufstaktik, sondern Rechnen: Eine Zahl ohne Ihre Angaben wäre entweder zu hoch oder falsch. Vier Größen bestimmen sie. Die erste ist die Dauer eines Durchgangs – halber Tag für die Grundlagen, ganzer Tag mit Vertiefung. Die zweite ist die Zahl der Durchgänge, die sich aus der Belegschaft und der Obergrenze von etwa zwölf Personen je praktischer Runde ergibt. Die dritte ist die Zahl der Rollenzuschnitte, also ob neben der Belegschaft auch einzelne Abteilungen und der Führungskreis eigene Termine bekommen. Die vierte ist der Aufwand für die Vorbereitung an Ihren echten Vorgängen, denn die Aufgaben im Raum stammen aus Ihrem Haus und nicht aus einer Foliensammlung.

In Hamburg und der Metropolregion kommen keine Reisekosten dazu. Für eine belastbare Zahl brauche ich zwei Angaben: wie viele Personen, und welche Werkzeuge bei Ihnen im Einsatz sind. Das klärt ein Telefonat, und es ist kürzer als diese Seite.

Häufige Fragen

Was vorher gefragt wird.

Was ist eine KI-Schulung nach Artikel 4?
Eine Maßnahme, die die KI-Kompetenz der Beschäftigten fördert und zu den Systemen, Rollen und Risiken im eigenen Haus passt. Die Beschäftigten sollen verstehen, was das eingesetzte System tut, welche Risiken damit verbunden sind und wie Ergebnisse einzuordnen sind. Die Verordnung schreibt weder eine bestimmte Form noch eine Mindestdauer noch ein Zertifikat vor. Eine Schulung ist der übliche Weg, weil sie sich terminieren, zuschneiden und dokumentieren lässt.
Wie lange dauert eine KI-Schulung in Hamburg?
Die Grundlagenschulung dauert einen halben Tag. Mit Vertiefung an eigenen Aufgaben wird ein ganzer daraus. Abteilungsformate lege ich meist auf zwei halbe Tage im Abstand von zwei Wochen, damit das Gelernte dazwischen im Alltag ausprobiert werden kann und die offenen Fragen in den zweiten Termin kommen. Der Führungskreis bekommt einen eigenen halben Tag.
Wie viele Personen können teilnehmen?
Bis etwa zwölf Personen, wenn praktisch am eigenen Rechner gearbeitet werden soll. Reine Überblicksveranstaltungen für die gesamte Belegschaft funktionieren auch mit deutlich größeren Gruppen, ersetzen aber keine Übung.
Bekommen wir ein Zertifikat?
Sie bekommen etwas Besseres: eine Teilnahmedokumentation mit Datum, Teilnehmerkreis, vermittelten Inhalten und Lernzielen sowie Teilnahmebestätigungen. Damit lässt sich belegen, welche Maßnahme wann für wen stattgefunden hat. Eine staatlich anerkannte Zertifizierung gibt es für diesen Bereich nicht, und die Verordnung verlangt sie auch nicht. Ein Siegel, dessen Inhalt zu Ihrem Einsatz nicht passt, sieht nach Erfüllung aus und ist keine.
Was hat der Digital Omnibus an Artikel 4 geändert?
Artikel 4 der Verordnung (EU) 2024/1689 gilt seit dem 2. Februar 2025. Die Digital-Omnibus-Verordnung (EU) 2026/1744, veröffentlicht am 24. Juli 2026, in Kraft seit dem 27. Juli 2026, hat ihn geändert: Die Pflicht, geeignete Maßnahmen zu ergreifen, besteht unverändert fort; ein bestimmtes Kompetenzniveau einzelner Personen muss nicht mehr garantiert werden. Ein Zertifikat verlangt die Verordnung nicht.
Findet die Schulung bei uns im Haus statt?
In der Regel ja, weil die Teilnehmenden dann an ihren gewohnten Systemen arbeiten. In Hamburg und im Umland bin ich ohne Aufschlag vor Ort. Online funktioniert ebenfalls, verliert aber etwas an Dynamik.

Quellen und Rechtsstand

  1. Verordnung (EU) 2024/1689 über künstliche Intelligenz — Rechtstext, insbesondere Artikel 4 (KI-Kompetenz) abgerufen 04.08.2026
  2. Verordnung (EU) 2026/1744 (Digital-Omnibus-Verordnung) — Änderungsverordnung, Amtsblatt vom 24. Juli 2026, in Kraft seit dem 27. Juli 2026 — ändert Artikel 4 abgerufen 04.08.2026

Rechtsstand dieser Seite: 4. August 2026. Artikel 4 der Verordnung (EU) 2024/1689 gilt seit dem 2. Februar 2025. Die Digital-Omnibus-Verordnung (EU) 2026/1744, veröffentlicht am 24. Juli 2026 und in Kraft seit dem 27. Juli 2026, hat ihn geändert: Die Pflicht, geeignete Maßnahmen zu ergreifen, besteht unverändert fort; ein bestimmtes Kompetenzniveau einzelner Personen muss nicht mehr garantiert werden. Ein Zertifikat verlangt die Verordnung nicht. Maßgeblich ist der Gesetzestext in der geltenden Fassung; diese Darstellung ersetzt keine Rechtsberatung im Einzelfall.

Wenn es passt

Das Angebot, kurz.

Wenn Sie eine Schulung in Hamburg oder der Metropolregion brauchen, halte ich sie bei Ihnen im Haus, nach Rollen getrennt, an Ihren eigenen Aufgaben, mit einer Dokumentation, die einer Nachfrage standhält. Ein Erstgespräch von dreißig Minuten kostet nichts und endet auch schon einmal mit dem Hinweis, dass Sie dafür niemanden von außen brauchen.